Der Einstieg in die Schmalspurszene


Der nächste Schritt zur massstäblichen Modellbahn wurde in den 80er Jahren vollzogen.
 Ich bezog mit meiner Frau eine eigene Wohnung. Die engen Räumlichkeiten machten
eine grosse Modellbahnanlage unmöglich. BEMO hatte gerade die ersten Schmalspurmodelle
auf den Markt gebracht und so war ein neues Thema gefunden.

Ein Bericht über eine Modulanlage im Eisenbahnkurier tat sein übriges. 
Es wurde ein Bahnhof einer Nebenbahn mit Normal- und Meterspur geplant.
Auch ein Rollbockverkehr war vorgesehen.




Die Normalspur mit Dreilleiter Gleichstrom
(um Märklin mit Gleichstromloks ohne grosse Umbauten
gemeinsam zu betreiben) und Märklinradsätzen waren
ein Fehlschlag. Dies sowie der unsichere Rollbockverkehr
führten später zum Abbruch der Anlage.

Das Bild links zeigt den Bahnhof Waldheim:

  • Gleis 1: Normalspur
  • Gleis 2: Dreischienengleis
  • Gleis 3: Umsetzanlage
  • Gleis 4: Schmalspur
  • Gleis 5: Abstellgleis für Schmalspur
  • Gleis 1a: das Anschlußgleis für einen Schrottplatz

Das Bild zeigt die Erweiterung um einen Lokschuppen 
für die Schmalspur.
Als Gleismaterial wurde Ferro Suisse verwendet. 
Die normalspurigen bayrischen Wägen sowie der Glaskasten 
und ein Dampftriebwagen waren RAIMO-Bausätze.




Am Ford Capri wurde meine neueste Anschaffung, eine Airbrush, sofort ausprobiert.



Die Bestuhlung der Biergartens und das Schild über dem Eingang wurden aus Draht gelötet.
Die Weichenlaternen stammen von NMW


Die Arbeiterbude auf Rädern sowie das Schienenvelo entstanden als filigrane Eigenbauten.



Eine Fleischmann BR 70 (mit einem Schleifer auf 3L-Gleichstrom umgebaut)
bringt einen Rungenwagen zum Schrothändler



Mit dem FO-Traktor 4521 wurde die Ätztechnik erforscht. Nach mehreren Versuchen Bleche
selbst zu beschichten, belichten und zu ätzen wurden diese als Kleinserie in Auftrag gegeben.
Die Beschriftung erfolgte über Schiebebilder.
Das Fahrgestell wurde aus einem Arnold-Spur N Modell entnommen und die Achsen ausgetauscht.
Hier hatte der Virus RhB schon zugeschlagen.


Die Oberleitungs-Montageleiter dieses Bauzuges stammt aus einem Bausatz von Ferrro-Suisse





     






Der Lokschuppen machte den Bahnhof komplett. Er entstand aus Northeastern -Holzleisten. 


Das Fachwerk wurde mit Gips ausgefüllt, die Fenster mit Tusche auf Papier gezeichnet und auf Folie kopiert.






Ein Blick ins Innere zeigt einen Mechaniker bei der Arbeit. Die Werkbank und verschiedene
andere Einrichtungsgegenstände wurden aus Kunststoffprofilen gebaut.