Neuanfang 1970

Als 1970 der alte "Hobbyraum" (das Wohnzimmer meiner Großeltern) einem Ladenumbau
der elterlichen Bäckerei weichen musste, fand sich im Keller ein neuer Raum.
Dieser wurde mit Heizung ausgestattet und das Hobby hatte ein neues Zuhause.
Nachdem die Kellertreppe doch recht eng bemessen war, wurde ein Neubau fällig.

Dieser wurde nun erstmals von mir selbst geplant und unter der tatkräftigen 
Hilfe des seinerzeit pensionierten Lokführers durchgeführt.


Das Betreibswerk sowie die rote Strecke der Wendeschleife wurde erst später hinzugefügt.


Dies die Anlage noch ohne die Wendeschleife


Mein ganzer Stolz war damals ein verkohltes Haus mit Rauchgenerator.
Über die Drehleiter der Feuerwehr führte ein Schlauch zum Löschen des "Feuers".
Unter der Anlage war eine Auffangschale mit einer Faller-Pumpe und in der Brandruine
ein Auffangtrichter. So konnte die Feuerwehr auf Knopfdruck löschen......








Der Tragschnabelwagen war mein Erstlingswerk im Fahrzeugbau.
Die Anleitung stammte aus einem Märklin-Magazin.
Dreiachsige Fahrgestelle von Märklin sowie Karton, einige Schrauben, Alleskleber
und Farbe, mehr war nicht nötig!




Auch die Wagen des Zirkus Krone entstanden in dieser Zeit.
Diverse Grössen und Ausführungen, mit Fenstern und Türen aus
Resten von Hausbausätzen, Räder von Wiking- und Legofahrzeugen
oder von Rundholzstäben abgesägt, nichts war unmöglich!


Die E 91 enstand aus zwei Gehäusen (E ?? oder was?? ich weiß es nicht mehr!)
und war ebenso ein Selbstbau wie die Drehscheibe.
Im Häuschen der Drehscheibe war ein Magnetschalter zum Abschalten des
Fahrstroms und drehen der Laterne untergebracht.

Auf der Unterseite sind die Schleifkontakte zu erkennen:





In dem gemischen Güterzug sind drei Um- bzw. Selbstbauten zu erkennen.
Der 4achsige Kesselwagen an zweiter Position ist ein kompletter Selbstbau,
die beiden Containerwagen nach der Kipplore entstanden aus ebendiesen.
Auch hier war wieder der Lokführer der Erbauer und einer dieser Wagen existiert noch: